Praktische Abschlussprüfungen in Kochen und Servieren!

Ein wichtiger Meilenstein für die Schüler:innen der Tourismusschule Klessheim ist die praktische Abschlussprüfung in Kochen und Servieren, auch bekannt als Vorprüfung zur Reife- und Diplomprüfung.  In diesem Blog geben wir dir einen Überblick, was dich erwartet und welche Kenntnisse geprüft werden. Keine Angst: In deiner vierjährigen Ausbildung wirst du im Rahmen des Servier- und Kochunterrichts umfassend auf diese Prüfung vorbereitet.

Was dich bei der praktischen Prüfung erwartet

Die Prüfung erstreckt sich über zwei Tage, wobei ein Tag der Küche und ein Tag dem Service gewidmet ist. „Die Vorgaben für die praktische Abschlussprüfung in Kochen umfassen die Lebensmittelvorbereitung, das richtige Mise en Place, die Zubereitung eines vorgegebenen Menüs, das korrekte Zeitmanagement während der Prüfung, das kreative Anrichten der Speisen und die Beantwortung von theoretischen Fragen“, erläutert unser Kochlehrer Erwin Guschlbauer. Sauberkeit und Hygiene spielen ebenfalls eine große Rolle. Die Studierenden müssen in der Lage sein, die Anforderungen des Menüs zu verstehen, die richtigen Zutaten auszuwählen und diese gekonnt zuzubereiten. Ziel ist es, den Gästen – meist sind auch die Eltern der Köche am Tisch – ein erstklassiges kulinarisches Erlebnis zu bieten.

Im Servicebereich beginnt die Prüfung mit einem servicekundigen Fachgespräch. Im Mittelpunkt stehen Fragen aus dem Bereich Getränkekunde. Die Auswahl und Begründung des passenden Weins für das Menü ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Anschließend müssen die Prüflinge den Tisch professionell und ansprechend eindecken, was die richtige Auswahl und Platzierung von Besteck, Gläsern, Tellern und Servietten gemäß den Etiketteregeln beinhaltet.

Professionelles Weinservice

Ein Hauptbestandteil der Prüfung ist das korrekte Speise- und Getränkeservice. Dazu gehört auch das richtige Weinservice sowie die korrekte Ausführung einer Spezialaufgabe, wie beispielsweise das Flambieren von Speisen, Filetieren oder Tranchieren. Auch die Herstellung und das Servieren von Cocktails, das richtige Kaffee- und Digestif-Service stehen auf der To-do-Liste. Ebenso sollten die Schüler:innen in der Lage sein, die gesamte Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung korrekt durchzuführen. Dazu gehört das Bonieren des gesamten Angebots an der Restaurantkasse sowie das Erstellen der Rechnungen unter Berücksichtigung von Genauigkeit, Effizienz und den gängigen Zahlungsmethoden. Eine professionelle, freundliche und aufmerksame Kommunikation mit den Gästen ist ebenfalls entscheidend.

Kreativität und Fachwissen sind gefragt

Die Bewertung der praktischen Abschlussprüfung erfolgt durch Koch- und Servierlehrer:innen.  Sie bewerten die technischen Fähigkeiten der Prüflinge, die Präsentation der Gerichte, den Geschmack und die Konsistenz der Speisen sowie den Service und die Gästekommunikation. Die Studierenden werden nach ihrer Fähigkeit beurteilt, unter Druck zu arbeiten, ihre Kreativität zu zeigen und ihr Fachwissen anzuwenden.

Ein wichtiger Schritt Richtung Matura

„Die praktische Abschlussprüfung in Kochen und Servieren ist für uns Schüler:innen eine Herausforderung, aber auch eine aufregende Gelegenheit, unser Talent und unsere Leidenschaft zu zeigen. Wir können das theoretische Wissen und die praktischen Fähigkeiten, die wir während der letzten vier Jahre erworben haben, in die Praxis umsetzen und darauf sind wir sehr stolz,“ schildert Rafael Brunner aus der 4TB.

Eine erfolgreich bestandene Abschlussprüfung in Kochen und Servieren ist der erste große Schritt Richtung Matura und ein wichtiges Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere in der Tourismusbranche. 

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